Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für Flarely – SaaS für interne Feuerwehr-Verwaltung
Stand: 29.12.2025
1. Anbieter, Geltungsbereich, Begriffe
1.1 Anbieter
Anbieter der Software Flarely ist:
Severin Hilbert
Herbert Rauch-Gasse 16, 2361 Laxenburg, Österreich
E-Mail (rechtliche Zustellungen/Verträge): legal@flarely.at
Website: https://flarely.at
1.2 Geltungsbereich / ausschließlich B2B
Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung von Flarely (Web-App sowie mobile Apps für iOS/Android) zwischen dem Anbieter und seinen Kunden.
Der Anbieter schließt Verträge ausschließlich mit Unternehmern im Sinn des UGB sowie mit juristischen Personen des öffentlichen Rechts, Körperschaften und vergleichbaren Organisationen (nachfolgend „Kunde“). Verbraucher im Sinn des KSchG sind nicht berechtigt, Flarely zu buchen. Der Anbieter ist berechtigt, Bestellungen abzulehnen oder bestehende Zugänge zu sperren, wenn sich herausstellt, dass der Kunde Verbraucher ist.
1.3 Begriffe
- „Dienste“: SaaS-Leistungen des Anbieters rund um Flarely (Web-App, mobile Apps, Backend).
- „Kunde“: Die Feuerwehr/Organisation, die den Zugang erwirbt (je Zugang genau eine Feuerwehr/Organisation).
- „Nutzer“: Natürliche Personen, die vom Kunden berechtigt werden (z.B. Mitglieder/Verwaltungspersonal).
- „Admin“: Vom Kunden benannte Nutzer mit Administrationsrechten (u.a. Nutzerverwaltung, Gruppen/Berechtigungen).
2. Leistungsgegenstand, Zweckbestimmung, Einschränkungen
2.1 Leistungsgegenstand
Flarely ist eine interne Management- und Verwaltungs-App für Feuerwehren/Organisationen, insbesondere für:
- Planung und Verwaltung von Übungen, Terminen und sonstigen Ereignissen (optional mit Google-Kalender-Verknüpfung),
- Meldungen/Verwaltung von Schäden (z.B. Ausrüstung, Fahrzeuge, Gebäude) inkl. Status/Verlauf,
- Fahrzeugreservierungen und Verfügbarkeitsanzeige (z.B. für Übungen, Reparaturen),
- Bibliothek/Dateiablage für Dokumente/Informationen,
- Gruppen- und Berechtigungsverwaltung inkl. Benachrichtigungen,
- Verwaltung von Mitgliederaccounts durch Admins des Kunden.
2.2 Keine einsatzkritische Nutzung
Flarely dient ausschließlich der organisatorischen/administrativen Unterstützung. Die Dienste sind nicht für zeitkritische Einsatzführung, Notrufabwicklung oder sicherheitskritische Entscheidungen bestimmt. Der Kunde bleibt für Einsatzorganisation und operative Entscheidungen allein verantwortlich.
2.3 Technische Voraussetzungen
Für die Nutzung sind eine Internetverbindung und geeignete Endgeräte/aktuelle Browser bzw. iOS/Android-Geräte erforderlich. Der Anbieter schuldet keine bestimmte Kompatibilität mit veralteten Systemen oder Drittsoftware.
3. Vertragsschluss (per E-Mail), Leistungsbeginn
3.1 Vertragsschluss
Der Vertrag kommt per E-Mail zustande:
- Der Anbieter übermittelt dem Kunden ein Angebot oder eine Bestellbestätigung (inkl. Entgelt und Abrechnungszeitraum).
- Der Kunde nimmt dieses Angebot per E-Mail an oder bestätigt die Bestellung per E-Mail.
Mit Vertragsschluss gelten diese AGB als vereinbart.
3.2 Zugang pro Kunde (eine Feuerwehr/Organisation)
Der Zugang wird pro Kunde (Feuerwehr/Organisation) erworben. Ein Nutzerkonto kann genau einem Kunden zugeordnet werden.
3.3 Leistungsbeginn
Der Leistungsbeginn erfolgt zu dem im Angebot/der Bestellbestätigung vereinbarten Zeitpunkt, ansonsten mit Bereitstellung der Zugangsdaten.
4. Kostenlose Testphase
4.1 Umfang und Dauer
Der Anbieter kann dem Kunden eine kostenlose Testphase mit vollem Funktionsumfang einräumen. Dauer und Startzeitpunkt werden per E-Mail vereinbart.
4.2 Beendigung der Testphase
Beide Parteien können die Testphase jederzeit per E-Mail beenden. Nach Beendigung wird der Zugang deaktiviert.
4.3 Übergang in zahlungspflichtige Nutzung / Datenlöschung
Ein Übergang in eine zahlungspflichtige Nutzung erfolgt nur nach ausdrücklicher Bestellung/Annahme gemäß Punkt 3.
Kommt kein Vertrag über eine zahlungspflichtige Nutzung zustande, werden die vom Kunden in der Testphase gespeicherten Daten spätestens 1 Monat nach Beendigung der Testphase gelöscht, sofern keine zwingenden gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
5. Nutzungsrechte an Flarely
5.1 Einräumung von Nutzungsrechten
Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragsdauer ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, die Dienste bestimmungsgemäß zu nutzen.
5.2 Interne Nutzung
Die Nutzung ist auf die interne Tätigkeit des Kunden beschränkt. Nutzer dürfen nur im Auftrag und für Zwecke des Kunden handeln. Eine Zurverfügungstellung an Dritte, Vermietung, Weiterverkauf oder sonstige kommerzielle Weiterverwertung ist untersagt.
5.3 Änderungen/Updates
Der Anbieter ist berechtigt, die Dienste weiterzuentwickeln, zu aktualisieren und zu ändern, soweit dies dem Kunden zumutbar ist und der Kernzweck der Dienste erhalten bleibt (z.B. Sicherheitsupdates, Fehlerbehebungen, UX-Anpassungen).
6. Pflichten des Kunden, Admin-Verantwortung, Sicherheit
6.1 Mitwirkungspflichten
Der Kunde stellt sicher, dass:
- nur berechtigte Nutzer Zugriff erhalten,
- Admins Nutzer, Gruppen und Berechtigungen sorgfältig verwalten,
- eingegebene Daten sachlich richtig und rechtmäßig erhoben/verarbeitet werden,
- erforderliche interne Freigaben/Einwilligungen (z.B. für Benachrichtigungen/Google-Kalender-Verknüpfung) vorliegen.
6.2 Zugangsdaten und Passwortsicherheit
Zugangsdaten sind geheim zu halten und dürfen nicht an Unbefugte weitergegeben werden. Passwörter müssen den jeweils vom Anbieter kommunizierten Mindestanforderungen entsprechen. Der Kunde informiert den Anbieter unverzüglich, wenn ein Missbrauchsverdacht besteht.
6.3 Verbotene Nutzungen
Insbesondere untersagt sind:
- Reverse Engineering, Dekompilierung, Umgehung technischer Schutzmaßnahmen,
- Sicherheits-/Penetrationstests ohne vorherige schriftliche Zustimmung,
- Überlastung/Angriffe, automatisiertes Scraping, Einbringen von Schadcode,
- rechtswidrige Inhalte (insb. Verletzung von Urheber-, Marken-, Persönlichkeitsrechten),
- Nutzung, die die Sicherheit, Integrität oder Verfügbarkeit der Dienste beeinträchtigt.
Der Anbieter ist berechtigt, bei Verdacht auf Missbrauch angemessene Schutzmaßnahmen zu setzen (z.B. Rate-Limits, temporäre Sperre) und zur Klärung Informationen anzufordern.
7. Verfügbarkeit, Wartung, Support (Best Effort)
7.1 Verfügbarkeit
Der Anbieter erbringt die Dienste nach dem Best-Effort-Prinzip. Ein bestimmter Verfügbarkeitsgrad (SLA) wird nicht zugesagt.
7.2 Wartung und Störungen
Der Anbieter darf Wartungsarbeiten und Updates durchführen. Kurzzeitige Unterbrechungen können technisch erforderlich sein. Der Anbieter bemüht sich um möglichst geringe Beeinträchtigungen.
7.3 Support
Support erfolgt per E-Mail. Telefonischer Support ist für Kunden inklusive und erfolgt nach Vereinbarung oder – sofern erreichbar – spontan. Fixe Supportzeiten werden nicht zugesagt.
8. Entgelte, Abrechnung, Zahlungsbedingungen
8.1 Entgelthöhe
Das Entgelt richtet sich nach dem per E-Mail vereinbarten Angebot bzw. der Bestellbestätigung. Das Entgelt wird pro Kunde (Feuerwehr/Organisation) verrechnet und umfasst sämtliche Funktionen der Dienste.
8.2 Abrechnungszeitraum
Der Abrechnungszeitraum wird vereinbart und beträgt mindestens 1 Monat.
8.3 Fälligkeit / Zahlungsziel
Rechnungen sind innerhalb von 30 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nichts Abweichendes schriftlich vereinbart ist.
8.4 Rechnungszustellung
Rechnungen werden per E-Mail an die vom Kunden bekanntgegebene Rechnungsadresse versendet, sofern der Kunde keine andere Zustellart wünscht.
8.5 Umsatzsteuer
Alle Entgelte verstehen sich – sofern gesetzlich anwendbar – zuzüglich Umsatzsteuer. Sofern der Anbieter keine Umsatzsteuer schuldet, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
8.6 Voraus- oder Nachverrechnung
Vorauszahlung (im Voraus) oder Nachverrechnung (im Nachhinein) ist je nach Vereinbarung möglich. Mangels ausdrücklicher Vereinbarung ist der Anbieter berechtigt, im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum zu verrechnen.
9. Zahlungsverzug, Sperre, außerordentliche Kündigung
9.1 Verzugsfolgen
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen und Pauschalen für Unternehmergeschäfte (insbesondere nach UGB), zuzüglich angemessener Mahn- und Betreibungskosten.
9.2 Sperre nach Mahnung und angemessener Nachfrist
Der Anbieter ist berechtigt, nach mindestens einer Mahnung und Setzung einer angemessenen Nachfrist die Nutzung der Dienste ganz oder teilweise zu sperren, solange fällige Entgelte nicht beglichen sind. Die Sperre entbindet den Kunden nicht von der Zahlungspflicht.
9.3 Außerordentliche Kündigung wegen Zahlungsverzugs
Befindet sich der Kunde mit fälligen Entgelten für insgesamt 2 Monate im Rückstand (oder in einem vergleichbaren Ausmaß bei längeren Abrechnungszeiträumen), kann der Anbieter den Vertrag aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung kündigen.
10. Vertragsdauer, ordentliche Kündigung
10.1 Mindestlaufzeit
Die Mindestlaufzeit beträgt 1 Monat.
10.2 Ordentliche Kündigung
Der Vertrag kann von beiden Parteien jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Die Kündigung muss spätestens am letzten Tag des laufenden Abrechnungszeitraums beim Anbieter eingehen.
10.3 Kündigungsform
Kündigungen können per E-Mail an legal@flarely.at erfolgen.
11. Preis- und Leistungsänderungen, AGB-Änderungen
11.1 Preisänderungen
Der Anbieter kann Entgelte mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen vor Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums anpassen. Die Ankündigung erfolgt per E-Mail.
Der Kunde kann den Vertrag jederzeit zum Ende des Abrechnungszeitraums gemäß Punkt 10 kündigen.
11.2 Weiterentwicklung / Leistungsänderungen
Der Anbieter darf die Dienste weiterentwickeln und Funktionen ändern, solange der Kernzweck (interne Feuerwehr-Verwaltung) gewahrt bleibt und Änderungen für den Kunden zumutbar sind.
11.3 Änderungen dieser AGB
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB aus sachlichen Gründen (z.B. Rechtsänderungen, Sicherheitsgründe, Weiterentwicklungen, Anpassung des Leistungsmodells) zu ändern.
Der Anbieter informiert den Kunden per E-Mail über Änderungen mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten.
Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen ab Zugang der Änderungsmitteilung per E-Mail, gelten die Änderungen als angenommen.
Widerspricht der Kunde fristgerecht, ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums zu kündigen.
12. Gewährleistung / Mängel
12.1 Grundsatz
Bei SaaS-Leistungen schuldet der Anbieter die Bereitstellung der Dienste im vereinbarten Umfang, jedoch keinen fehlerfreien Betrieb zu jeder Zeit.
12.2 Mängelanzeige
Der Kunde hat Mängel unverzüglich und möglichst konkret (Fehlerbeschreibung, Screenshots, Zeitpunkt) per E-Mail zu melden. Der Anbieter wird sich um eine angemessene Behebung bemühen.
12.3 Einschränkung
Gewährleistungsansprüche werden im B2B-Verhältnis im gesetzlich zulässigen Umfang beschränkt. Insbesondere bestehen keine Ansprüche bei Mängeln, die auf unsachgemäße Nutzung, Drittsoftware, Infrastruktur des Kunden oder höhere Gewalt zurückzuführen sind.
13. Haftung
13.1 Haftungsgrundsatz
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und nur für den typischerweise vorhersehbaren Schaden.
13.2 Haftungsausschlüsse (soweit zulässig)
Soweit gesetzlich zulässig, ist die Haftung ausgeschlossen für:
- indirekte Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, reine Vermögensschäden,
- Datenverlust, sofern dieser bei zumutbaren Datensicherungsmaßnahmen des Kunden vermeidbar gewesen wäre,
- Schäden aus der bestimmungswidrigen oder einsatzkritischen Nutzung (siehe Punkt 2.2).
13.3 Haftungsobergrenze
Soweit gesetzlich zulässig, ist die Haftung des Anbieters insgesamt der Höhe nach begrenzt auf das vom Kunden in den letzten 12 Monaten vor dem schadensauslösenden Ereignis tatsächlich bezahlte Entgelt.
Bei kostenloser Testphase ist die Haftung – soweit zulässig – auf EUR 0 begrenzt; dies gilt nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
13.4 Dritte/Integrationen
Für Leistungen Dritter und deren Verfügbarkeit (z.B. Google Kalender, Apple Push Notification Service, Firebase Cloud Messaging) übernimmt der Anbieter keine Haftung. Die Nutzung solcher Dienste erfolgt nach deren Bedingungen und in Verantwortung des Kunden/Nutzers.
14. Datenschutz, Datenverarbeitung, Unterauftragsverarbeiter
14.1 Rollen
Der Kunde ist für personenbezogene Daten, die Nutzer in Flarely verarbeiten, grundsätzlich Verantwortlicher. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen der Leistungserbringung.
14.2 Datenschutzerklärung
Informationen zur Datenverarbeitung durch Flarely (Website/Web-App/Apps) finden sich in der Datenschutzerklärung unter:
https://flarely.at/datenschutz
14.3 Unterauftragsverarbeiter / Dienstleister (Auszug)
Zur Erbringung der Dienste setzt der Anbieter Dienstleister ein, insbesondere:
- Hosting (Web/App/Backend): Hetzner Online GmbH, Deutschland
- Datenbank/Backend-Komponenten: Supabase (Datenstandort: Deutschland)
- E-Mail-Versand: Resend (vom Anbieter genutzter EU-Standort)
- Push-Benachrichtigungen: Apple Push Notification Service (APNs) und Android/Google Push (z.B. Firebase Cloud Messaging)
Der Anbieter ist berechtigt, Dienstleister aus sachlichen Gründen auszutauschen oder weitere hinzuzuziehen, sofern dies zur Leistungserbringung erforderlich ist und dabei ein angemessenes Datenschutzniveau eingehalten wird.
14.4 Verantwortlichkeit des Kunden für Rechtsgrundlagen
Der Kunde stellt sicher, dass er für die Verarbeitung personenbezogener Daten in Flarely (z.B. Nutzerverwaltung, Benachrichtigungen, Kalenderverknüpfungen) über die erforderlichen Rechtsgrundlagen, Informationen und Einwilligungen verfügt.
15. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nur zur Vertragserfüllung zu verwenden. Diese Pflicht gilt auch nach Vertragsende fort. Ausgenommen sind Informationen, die allgemein bekannt sind, ohne Vertragsverletzung bekannt werden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offengelegt werden müssen.
16. Datensicherung, Datenexport, Datenlöschung
16.1 Backups
Der Anbieter führt regelmäßig Datensicherungen im üblichen Rahmen durch. Ein bestimmtes Backup-Intervall oder eine bestimmte Wiederherstellungszeit wird nicht zugesagt. Der Kunde bleibt verantwortlich, für seine Zwecke notwendige Sicherungen/Exporte anzufordern.
16.2 Datenexport
Der Kunde kann während der Vertragsdauer und innerhalb der Löschfrist nach Vertragsende einen Datenexport anfragen. Der Export erfolgt kostenlos auf Anfrage.
16.3 Löschung nach Vertragsende
Nach Vertragsende werden die Kundendaten spätestens 30 Tage nach Vertragsende gelöscht, sofern keine zwingenden gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Innerhalb dieser Frist kann der Kunde einen Export anfordern.
17. Fair Use / Nutzungsbegrenzung bei übermäßiger Nutzung
Der Anbieter stellt die Dienste für die übliche Nutzung im Rahmen einer Feuerwehr-/Organisationsverwaltung bereit. Bei außergewöhnlich hoher Nutzung (z.B. unverhältnismäßig hoher Speicher-/Trafficverbrauch, automatisierte Massenzugriffe), die den Betrieb beeinträchtigt oder Kosten erheblich erhöht, ist der Anbieter berechtigt:
- angemessene technische Maßnahmen zu setzen (z.B. Begrenzungen, Rate-Limits),
- den Kunden zur Reduktion aufzufordern,
- bei fortgesetzter Überlastung den Zugang vorübergehend einzuschränken oder – wenn erforderlich – eine angemessene Entgeltanpassung für die Mehrnutzung anzubieten.
Bei missbräuchlicher Nutzung bleibt Punkt 6.3 unberührt.
18. Schlussbestimmungen
18.1 Anwendbares Recht
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Kollisionsnormen und – soweit anwendbar – des UN-Kaufrechts.
18.2 Gerichtsstand
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist das sachlich zuständige Gericht in Mödling, Österreich.
18.3 Schriftform / Mitteilungen
Rechtserhebliche Erklärungen (einschließlich Kündigung) können per E-Mail erfolgen. Maßgeblich sind die in diesen AGB genannten oder vom Kunden bekanntgegebenen E-Mail-Adressen.
18.4 Vertragsübertragung
Der Anbieter ist berechtigt, Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag auf einen Rechtsnachfolger oder auf ein verbundenes Unternehmen zu übertragen, sofern dadurch die berechtigten Interessen des Kunden nicht unzumutbar beeinträchtigt werden. Der Kunde wird darüber informiert.
18.5 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.